Ein Konzert von Mia&Malte

Mein Jahr, mein Monat Januar, war bereits jetzt voller Wunder und magischer Momente. Ich bin dankbar dafür und so sehr für jeden einzelnen Tag, den ich derzeit zelebriere wie meinen letzten und dabei begleitet werde von so vielen wunderbaren Menschen. 

Zwei von ihnen, die ich in den vergangenen Wochen kennenlernen durfte, sind Mia und Malte. 

Video vom Konzert auf der Maktub-FB Seite


Malte ist einer der wenigen Hangspieler hier und der beste seines Fachs, den ich bisher treffen durfte. Er ist ein begnadeter Freund der Harmonie und versetzt mich mit seinem Spiel in einen Zustand der reinen Freude. Bereits bei unseren letzten Aufeinandertreffen entwickelte sich bei mir eine tiefe Dankbarkeit darüber, dass diese beiden besonderen Menschen sich gefunden haben. 

Mia und Malte sind wunderbare Eltern, die ihre Liebe fürs Leben, die ausgeprägt ist, nicht nur ihrem Sohn Merlin, sondern ebenso jeden Menschen schenken, der dafür bereit ist. Sie sind Quellen der Aufmerksamkeit, die sie mir vom ersten Moment an gewidmet haben, ohne jemals einen Ausgleich dafür verlangen zu wollen. 

Bereits seit einer Woche weiß ich von ihrem Konzert, welches im trauten Heim vor allen Interessierten stattfinden sollte. Ich wollte dabei sein. 

Und so kam es, dass ich gestern am späten Nachmittag oben auf dem Dach ihres Hauses, getrennt vom restlichen Leben und dem Umfeld, ein kleines Paradies betrat. 

Die Sonne war im Inbegriff unterzugehen, auf dem Boden waren Matten zur bequemen Sitzgelegenheit ausgelegt, überall waren Menschen, auf der einen Seite ragte der gewaltige Berg hervor, auf der anderen vermittelten Palmen und das Meer eine stetige Ausgeglichenheit. 

Ich setzte mich nahe an die beiden heran, zunächst alleine, um mich während des anstehenden Konzertes voll auf mein Erleben einstellen zu können. 

Malte begann die ersten Töne zu spielen, während Mia signalisierte, dass sie beginnen würden und alle anwesenden Menschen durch eine kurze Meditation führte. Sie gab uns noch etwas Zeit, wie auch sich selbst. 

Dann begann sie zu singen, Malte spielte intensiver, und der Raum, in den zuvor eingeladen wurde, konnte sich in seiner vollen Breite entfachen. Wir waren im Bann. 

Die kommende Stunde sollte sich kaum jemand bewegen, nur wenige Handys wurden hervorgeholt, keiner aß, trank oder rauchte. Wir waren weg von uns, raus aus unserem Körper, raus aus unseren Bedürfnissen, hineinkatapultiert in die reine Liebe dem Leben gegenüber. Dankbarkeit und Ekstase verdrängten alles, was zuvor herrschte. 

Die Sonne begann unterzugehen, rechts von mir, zwischen den Palmen und über dem Meer. Eine Naturkulisse, die seinesgleichen sucht. Kinder waren anwesend, freuten sich und spielten miteinander. Sie gaben dem Ort eine weitere lebensnotwendige Komponente. 

Für mich wurden die Momente immer vollständiger, als zunächst mein Freund Jakob erschien, freudig mit einem Eis in der Hand, und sich zu mir gesellte. 

Nur kurz darauf erblickte ich Y. Wir hatten uns fast eine Woche nicht gesehen, sie war wohlauf, sie war hier. Bei unserer letzten Begegnung saßen wir noch gemeinsam mit Mia, Malte und Merlin am Strand. Nun waren wir alle hier. 

Y. erblickte auch mich und kam zu uns rüber. Immer wieder schaute Malte zu uns herüber, begann zu strahlen, wenn sich unsere Blicke kreuzten und nahm die Energie, die wir im gaben, mit in sein Spiel. Mia schaute herüber, sah uns, fühlte sich geliebt und begann zu strahlen, während sie sang. Danke euch beiden. 

Hin und wieder suchte auch Malte den Blickwechsel mit ihr, schaute sie an, als hätte er noch nie seine Frau gesehen, und vermittelte mir das Gefühl, dass jeder seine Töne nur für sie bestimmt war. Sein ureigenes Liebesgeständnis an die Frau, für die er den Raum halten möchte, die archetypische Kraft des Mannes, und es wa obendrauf auch seine Liebeserklärung ans Leben. Wie auch sonst, schließlich kann wahre Liebe nicht aufgeteilt oder zerlegt werden. Die Liebe und Dankbarkeit für das Leben geht Hand in Hand mit der Liebe für unsere Nächsten, für unsere Mitmenschen, sowie vor allem für uns selbst. Nur wer sich selbst aufrichtig und umfassend liebt, ist fähig diese Liebe anderen zu widmen und sie aus dem Inneren Überfluss heraus zu vergeben und zu erhalten. 

Während die beiden spielten und sangen, erlebte ich einen intensiven ekstatischen Zustand, der lange anhalten, mich beflügeln und entspannen sollte. Es war die glücklichste Stunde meines Jahres, komplettiert durch einzigartige Freundschaften, die herrliche Umgebung, all diesen aufmerksamen Menschen und einer Musik, die Türen zu anderen Welten öffnet. 

Im Anschluss haben wir noch Zeit untereinander gefunden. Mit Mia, Malte und Merlin. Mit Y. und A., und Jakob sowie einigen wenigen anderen, die hier unseren Weg kreuzen. 

Wir badeten in gegenseitiger Zuwendung und Dankbarkeit und ließen den Abend letztendlich mit unseren Nachbarn Johannes, Samira und Marvin am Strand ausklingen, wo wir ausgiebig aßen und uns über das Thema Beziehungen ohne Selbstliebe unterhielten. Wi fanden alle den gemeinsamen Nenner und ich bin froh die Gelegenheit zu haben mich hier mir so fantastischen Menschen umgeben zu können. Ich muss achtsam sein, mit wem ich meine Zeit verbringe und wem ich meine Energie gebe, denn ich habe das Gefühl, dass ich zu dem Menschen werde, mit denen ich meine Zeit verbringe. Und Begegnungen, wie sie hier geschehen, mit Mia und Malte, helfen mir so auf meinem Weg ein besserer Mensch zu werden. Der Grund warum ich unterwegs bin, denn ich bin überzeugt so am ehesten dazu beitragen zu können, dass diese Welt eine angenehmere wird. 

Und Mia und Malte sind zwei ganz besondere Heilsbringer dieser Art, für die ich dankbar bin, dass sie sich gefunden haben. Denn gemeinsam schaffen sie einen Raum, der jeden dazu einlädt dieses Leben wieder mit Kinderaugen zu sehen. Sie tragen durch ihr Wesen und ihre Leidenschaft dazu bei, dass in dieser Welt Wunder geschehen. 

Die kommenden Monate sind die beiden in Berlin zu finden und werden sicherlich auch dort weiter wirken. Wir sehen uns wieder meine Freunde und bis dahin bin ich euch von ganzem Herzen verbunden, für die Momente, die ich dank euch erfahren durfte. Ich habe gelacht und gespürt, was in euch ist. Es ist auch in mir, und der Tag wird kommen, an dem jeder diesen einen seligen Zustand zelebrieren wird wie seinen eigenen Gott, seinen heiligen Gral, sein Geschenk des Lebens. 

Und bis dahin schaffen wir weiter Räume der Begegnung wie diese, vermitteln Vertrauen und schenken Hoffnung, weil es der einzige Weg ist alles zu verändern. 

ein Kommentar

  1. danke fürs immer wieder Berühren auf eine Art, die mich in meinem menschlichen Kern erzittern lässt und Tränen hervorbringt, deren emotionalen Hintergrund ich nicht in Worte fassen kann. ich hoffe sehr, dass ich irgendwann meine Kraft leben kann und den tiefen Frieden und die nie endende Liebe in mir finden kann und alles teilen kann.
    In Liebe
    du wirst alles bekommen ♥
    Sophie

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