Gomera steht für Visualisierung

Seitdem mein Entschluss gefasst wurde nach La Gomera (Kanarische Insel) zu reisen, kam in erstaunlich vielen Gesprächen der Wortlaut auf, dass ihrer Erfahrung nach Gomera ein Ort sei, an dem sich viel visualisieren würde, in dem Sinne, dass das was ich zuvor meine zu manifestieren sich in meiner Realität verwirklicht. 

Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass dies eins der Prinzipien ist, nach denen Leben funktioniert und sogar immer mehr Prominente und Menschen mit sonstiger Reichweite schwören auf diese Prinzipien, wie das Gesetz der Anziehung. 

Als ich heute Abend mit Veronika meinen ersten Nachtspaziergang zwischen Bergwand und Meeresküste in Begleitung machen durfte, kam dieses Thema auf. Wir sprachen viel darüber, wie wir beide meinen die „Matrix gehackt“ zu haben, weil wir uns seit anderthalb Jahren in einer Art Dauerflow befinden, in dem wir scheinbar Ursache und Wirkung von allem sind, was mit und für uns geschieht. 

Andere würden vielleicht sagen es geht um das, was ihnen wiederfährt, aber das ist mir zu negativiatisch. Meine lebensbejahende Haltung geht Hand in Hand mit meiner überzeugten Eigenverantwortlichkeit in allem. 

Tatsächlich scheint Gomera sich auch für mich bisher als wahres Manifestationsfestival herauszustellen. 

Heute war ein ganz besonderer Tag wie diese, an denen alles wie an einem roten Faden läuft. Aber auch ansonsten flutscht es derweil zunehmend auf sämtlichen Ebenen. 

Seien es die Begegnungen mit Jasmin, die täglichen neuen wundersamen Kontakte, das Kennenlernen so vieler Spiegel, das Zirkusfestival, dass mir Menschen umgehend begegnen, nachdem ich mir ihre Anwesenheit wünsche, mein erster Kuss auf Gomera, dass ich alles finde oder bekomme, was ich meine zu brauchen, mein erstes Instrument, dass ich mir Geld wünsche und mich immer reicher fühle… Und wir können dabei innerhalb jeder Begegnung noch auf so viele „Zufälle“ und „magische Wendungen“ eingehen… Es passiert alles wie am Schnürchen, sagt man doch so schön. 

Und das alles ist für mich erklärbar. Sofern es erfahren wurde, wie alles. Auf Gomera sammeln sich viele Menschen unterschiedlicher Natur, und doch zum größten Teil erstaunlich offen und lebendig. Wenn ich mich daran erinnere, was für weitreichende Wirkungen scheinbar „zufällig“ getroffene Menschen bereits in meinem Leben hatten, ist offensichtlich, dass die Menge an einladender Begegnungen hier ein außerordentliches Maß an Potential in sich birgt. Ich wünsche mir etwas materielles und treffe jemanden, der genau das hat. Ich wünsche mir eine besondere Art der Begegnung und werde genau zu dieser auch eine Möglichkeit bekommen. Oder etwas über jemanden erfahren oder auf sonst eine schier skurrile Weise an mein erstrebtes Ziel gelangen. 

Ich kann jeder Begegnung, die irgendetwas in mir triggert, durch wiederholende tägliche Gespräche den Raum bieten etwas in mir zu entfalten, und das geschieht, wie am Fließband. 

Und andere beobachten es ebenfalls. Bei mir. Bei Ihnen. Bei wieder anderen. Es funktioniert, du bekommst was du willst, wenn es das ist, was du bist und derzeit zum wachsen brauchst. Je mehr sich meine Wünsche mit dem zu decken scheinen, was wirklich mein Wunsch ist und kein rein verstandesbetontes Resultat einer inneren Zerissenheit oder plötzlichen Emotion ist, gehen diese Wünsche seit Monaten alle in Erfüllung. Und ich ahne mit zunehmender Verlässlichkeit den Zeitpunkt, weil ich mir zumindest einbilde zu spüren, wann der Moment für etwas da ist oder nicht. 

Und das alles gelingt mir, weil ich den Raum für all diese Erfahrungen nehme, ihn mir leisten kann. Er ist mein kostbarstes Gut. Meine begrenzte Zeit. Meine eigenen Entscheidungen. Meine Freiheit. 

Dafür bin ich dankbar. 

Und mit dieser Dankbarkeit als Grundausrüstung kann mir nicht mehr viel geschehen, was mir schaden kann. Wirklich dankbar zu sein erschafft eine unglaubliche Energie, die sich anfühlt wie Leben und 

Leben ist, was ich draus mache

3 Kommentare

  1. Macht wirklich gute Laune, das zu lesen und es freut mich, dass es dir so blendend geht.

    Außerdem fühle ich mich wie so oft persönlich angesprochen von diesem Beitrag. Ich sebe auch schon seit Monaten in dieser konstanten Zufriedenheit mit dem was ich habe und in dem Bewusstsein, dass ich bekomme, was ich anziehe. Seit ein paar Wochen läuft alles wie von selbst und ich habe mir aufgehört, mir über alles andere Sorgen zu machen. Du beschreibst diesen Zustand so schön.

    Flow. Perfektes Wort dafür.

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    1. Aaaaah, wie schön dass es jetzt echt so flutscht, wie du es angesagt hattest 😃 nice! Highfive!

      Die Kunst besteht dann darin, diesen Zustand im Innen zu halten, wenn im Aussen alles wankt. Sofern die Dinge zu gelingen scheinen, ist es einfach.

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      1. Haha, Highfive 😀

        Ich freue mich schon auf dieses Wanken und darauf, daran wachsen zu können. Und nehme mir vor, meine momentane innere Gelassenheit in diesen Moment hineinzuvisualisieren 😉

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