Gute Gene durch „genetisches Denken“ aktivieren

Vom japanischen Biowissenschaftler Kazuo Murakami:

In Japan gibt es das Sprichwort „Krankheit entsteht im Geiste“. Mit anderen Worten kann uns unsere Denkweise krank machen oder uns umgekehrt helfen, uns zu erholen. Und genau hier, das ist meine Überzeugung, kommen die Gene ins Spiel. 

Was wir denken, beeinflusst die Funktionsweise unserer Gene, und das hat entweder Krankheit oder Gesundheit zur Folge. Einige Wissenschaftler meinen sogar, dass unsere Gene und ihre Funktionsweise bestimmen, ob wir ein glückliches Leben führen oder nicht. Das bedeutet nicht, dass das Glück eines Menschen bei der Geburt genetisch vorbestimmt ist. Gene, die Glück regulieren, müssen latent in jedem existieren. Sie warten nur darauf, eingeschaltet zu werden. Was wir tun müssen, ist, sie zu aktivieren und so zum Arbeiten zu bringen, dass sie unser Leben positiv beeinflussen. 

Soweit wir wissen, arbeiten lediglich fünf bis zehn Prozent unserer Gene; was der Rest macht, ist unbekannt. Die Tatsache, dass unser psychologischer Zustand die Funktionsweise unserer Gene verändern kann, liegt vielleicht tatsächlich daran, dass so viele Gene schlafen. Einige der Gene, die wir noch nicht verstehen, reagieren möglicherweise stark auf unseren geistigen Zustand. 

Wie können wir bewirken, dass unsere Gene so arbeiten, dass wir glücklich sind? 

Die Antwort lautet: indem wir jeden Tag in vollen Zügen mit einer positiven Einstellung genießen. Meine Hypothese lautet, dass eine enthusiastische Sichtweise auf das Leben zum Erfolg führt und die Gene aktiviert, die uns Glück erfahren lassen. Im Leben läuft alles glatt, wenn wir eine positive Einstellung bewahren und voller Enthusiasmus und Lebensfreude sind. Ich nenne das ein Leben mit eingeschalteten Genen oder „genetisches Denken“. 

Viele Menschen, die den Lauf der Geschichte verändert haben, hatten eine positive Lebenseinstellung. 

Heutzutage scheinen viele Menschen das Leben eher negativ zu sehen. Genetisch gesehen ist das für sie ein Nachteil. „Ich sollte mich nicht überfressen“, „Ich darf nicht so viel trinken“, „Ich sollte mit dem Rauchen aufhören“, „Ich muss meinen Salzkonsum reduzieren“, „Ich sollte abnehmen“ und „Ich sollte mich gesünder ernähren“ sind Beispiele für Gedanken, die nicht dazu beitragen, dass gute Gene aktiviert werden. 

Mit anderen Worten: Obwohl diese Aussagen statistisch genau sind, kann die Überzeugung, dass sie alle für uns persönlich gelten, unnötigen Stress verursachen, der wiederum negative Auswirkungen auf unsere Gene haben könnte. Wir wissen nicht, ob diese Grundsätze für jeden Einzelnen zutreffen. So gibt es zum Beispiel keine schlüssigen Beweise dafür, dass ein Körperfettanteil von mehr als 25 Prozent für jeden schlecht ist. Rauchen soll Lungenkrebs verursachen, aber ein beträchtlicher Prozentsatz starker Raucher bekommt diese Krankheit nicht. Letztendlich ist das, was „für einen gut ist“, von der Einzelperson abhängig. 

Wenn sie ein bestimmtes Essen lieben, essen sie es. So lange es sie nicht krank macht, können sie es genießen. 

Das Wichtigste ist, so viele schädliche Gene abzuschalten wie möglich und stattdessen hilfreiche Gene zu aktivieren, sie dazu zu bringen, für sie zu arbeiten. Der Schlüssel dazu ist ihre Denkweise. 

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