Das Wunder des Loslassens

Stell dir vor du bist ganz frei – frei von Materiellem, frei von der Vergangenheit, frei von gesellschaftlichen Normen, frei von inneren Zwängen oder Ängsten, frei von Verhaltensmustern, frei von deinem Ego!

Ich bin auf der wundervollen Reise des Freiwerdens und ich möchte nirgendwo sonst sein! Der erste und leichteste Schritt ist für mich die Befreiung von überschüssigem, materiellem Besitz und ich genieße jeden Moment der Leichtigkeit beim Loslassen einer weiteren Sache, von der ich feststelle, dass ich sie nicht brauche. Von nun an stelle ich mir zu jedem Gegenstand die Frage: Brauche ich das oder will ich das? Ich war überrascht, wie wenig man tatsächlich braucht und es gab mir ein wunderbares Gefühl der Stärke, dem Wollen überlegen zu sein.

Besonders schön empfinde ich auch meine neue Angewohnheit, kopfschüttelnd zu lächeln, wenn ich merke, dass sich meine Gedanken wieder einmal ganz tief in der Vergangenheit vergraben haben und aus diesem Klammern an Erlebtes vielleicht auch noch Illusionen der Zukunft produziert werden. Es passiert noch sehr häufig, aber ich werde mir immer schneller bewusst, was ich gerade tue und kann meine Aufmerksamkeit mühelos zurück auf den jetzigen Moment richten. Dies mache ich sehr gerne mithilfe meiner Empfindungen im Körper, denn sie sind, genauso wie dein Atem, ständige Begleiter und doch sind sie in jeder Sekunde verschieden – ein beeindruckendes Schauspiel im eigenen Körper, wenn man ihm nur Beachtung schenkt. Dann bin ich dankbar für alle Dinge, Situationen und Menschen, die jetzt in meinem Leben sind und trauere nicht Vergangenem hinterher.

Die Gesellschaft, bestehend aus unzähligen Individuen, die doch tief in ihrem Innern alle dasselbe Ziel verfolgen: Liebe, Glück und Frieden. Immer mehr Menschen wird mit einer ausdrucksstarken Dringlichkeit klar, dass sich wenige auf dem Weg dorthin befinden. Der wichtigste Prozess ist wohl festzustellen, dass man damit nicht alleine ist. Es ist wundervoll aus den heutigen Normen auszubrechen und sein Umfeld zu überraschen, aufzurütteln, zu inspirieren und ihnen schlichtweg zu zeigen, dass es geht. Das „Wie“ findet am Ende jeder für sich selbst.

„Die Angst klopfte an die Tür, das Vertrauen öffnete – und niemand war draußen.“

Zwar mögen die ersten Schritte aussehen, als hätten sie ihr Wirken im Äußeren, aber man stellt auf dieser Reise fest, dass alle Schlüssel in einem Selbst zu finden sind. Als ich erst einmal begann, mich zu befreien, erlebte ich ganz von selbst immer mehr Momente, in denen ich mein Verhalten ganz objektiv vor mir ausgebreitet sah und die Zusammenhänge erkannte. Ich merkte auch, dass mich niemand dazu zwingt, immer gleich zu reagieren, außer mir selbst. Es gibt keine Grenzen, außer die, die man sich selbst setzt! Und apropos reagieren… wäre es nicht wunderbar nur noch mit klarem Kopf und einem Herzen voller Liebe zu agieren?

Und zuletzt – oder schon seit Anbeginn? – geht es um die Befreiung vom Ego, welches erkennt, bewertet, Empfindungen und so Verlangen oder Abneigung erzeugt und uns dadurch wie einen Roboter reagieren lässt. Aber machen Verlangen und Abneigung gegenüber Empfindungen überhaupt Sinn? Sind sie nicht flüchtig? Immer da, aber immer neu, immer anders, wie ein Fluss? Beobachten wir sie und beantworten wir uns die Fragen selbst. 🙂

ein Kommentar

  1. Anonymous · · Antwort

    Danke Nadine! 💜

    Gefällt 1 Person

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