Bekunde deine Gefühle

Neulich nach dem Meditationskreis hatte ich das Bedürfnis eine Freundin, bei der ich einige Tage zu Besuch war, zu umarmen. Sie gab daraufhin an, dass sie wenige Momente zuvor noch darüber nachgedacht habe, warum man sich eigentlich nicht zwischendurch umarmt, wenn man längere Zeit mit jemandem verbringt.
Meist assoziieren wir das als eine Geste des Willkommens oder Abschieds. Ich finde sie hat recht. Umarmen ist schön, warum damit geizen?

Die letzte Zeit bin ich in einem inneren Konflikt, über den ich selbst lachen muss. Ich habe so viel Freude in mir, das scheint zu viel für einen Menschen zu sein. Wohin damit?

Jeder der mir begegnet bekommt etwas ab. Vor allem aber mit einigen Seelen, die mich schon länger und besonders intensiv begleiten, möchte ich teilen.
Und euch würde ich gerne auch etwas auf den Weg geben: eine Bitte.
Vielleicht habt ihr den Film „Das Glücksprinzip“ gesehen, wenn nicht, dann bei Gelegenheit nachholen 😛
Eine tolle Idee, die der Junge dort entwickelt. Bei mir hat das Ganze jedoch keine Rahmenbedingungen, ihr entscheidet vollkommen über die Umsetzung.

Es geht darum, dass wir den Menschen die wir lieben genau dies mitteilen. Menschen, denen wir besonders dankbar sind, die uns sehr treu waren, auf die wir uns verlassen konnten, die uns aufgemuntert, begleitet oder beschenkt haben, die sehr intim und ehrlich zu uns waren und bei denen wir wirklich aus dem Innersten dankbar darüber sind, dass wir sie kennen und in unserem Leben haben.

Wenn ihr euch seht, dann macht es bitte persönlich. Nehmt euch die Zeit dafür, ein Moment der Zweisamkeit und Ruhe, überrascht sie.
Mir persönlich ist es dabei wichtig Augenkontakt zu haben und bestenfalls die Hände zu halten. Seid ihr authentisch und liebevoll dabei, so werdet ihr über eure Hände spüren und den anderen spüren lassen – Magie.
Denkt nicht viel darüber nach, was ihr grade macht und versucht bitte darauf zu achten, wie ihr euch dabei fühlt. DAS sind „körpereigene Drogen“.

Bleibt vorerst nur der virtuelle Kontakt, dann kontaktiert sie oder schreibt gar einen Brief – ganz oldschool.
Die besten Mitteilungen sind für mich immer diejenigen gewesen, bei denen ich vorher nicht über den Inhalt nachgedacht und danach nicht wusste, was ich geschrieben habe.
Versucht eure aufrichtigen Empfindungen auszudrücken, das ist eine wirklich aufregende Reise ins Selbst, bei der ich schon viel über mich gelernt habe.

Erwartet nichts dafür, auch keine Antwort – was ihr gerne auch erwähnen könnt, um es dem anderen einfacher zu machen – ihr macht dies bedingungslos für jemanden. Dem anderen ein Geschenk und euch selbst womöglich ein noch größeres.

Geteilte Freude ist doppelte Freude. In diesem Sinne, lasst uns mehr umarmen und lieben 🙂

ein Kommentar

  1. Nadine Jochim · · Antwort

    Und wenn ihr euch umarmt, dann tut es „HEART-TO-HEART“ 🙂
    Nehmt euch einen Moment Zeit, nehmt euch herzlich in die Arme, atmet tief durch und teilt mit eurem Gegenüber all das Gute, all die Liebe in euch. Haltet danach kurz inne und stellt fest, dass all eure positiven Gefühle exponentiell gestiegen sind 🙂

    Gefällt 1 Person

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